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Herzlich willkommen auf Ski-Helm.at Ihre Informations-Website zu Skihelme. Seit dem schweren Skiunfall von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus, bei dem die mitbetroffene Frau ums Leben kam, sind Skihelme ein heiß diskutiertes Thema.

Schon die Sumerer benutzten seit Anfang des 3. Jahrtausend v.Chr. schlichte Bronzehelme, dies sind die ältesten erhaltenen Helme. Man geht jedoch davon aus, dass schon vor den Sumerer die Menschen Helme nutzten.

Lange Zeit wurden Helme vor allem von Soldaten getragen. Von den Griechen, über die Römer bis hin zu den Rittern, alle trugen Helme um sich vor den kriegerischen Handlungen ihrer Feinde zu schützen.

Bald zeigte sich aber, dass Helme auch in der Industrie und im alltäglichen Leben ein sinnvoller Schutz sind. Während beim Motorrad Helmpflicht besteht und auch beim Fahrrad ein Helm selbstverständlich ist, war der Helm im Wintersport meist als uncool verschrien. Dabei lebten Ski- und Snowboard-Profis, dank Helm-Pflicht, den Kopfschutz vor. In Ländern wie Italien besteht schon seit 2005 Helmpflicht auf Skipisten, allerdings nur für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren. Bei Erwachsenen sind Helme nur selten zu erblicken, da müssen erst tragische Unfälle, wie den des Ministerpräsidenten Althaus, passieren, bevor die Menschen vernünftig werden. Immerhin hat vermutlich ein Skihelm das Leben von Althaus gerettet, während das zweite Unfallopfer kein Skihelm trug und tragischerweise den Unfall nicht überlebte.

Nachfolgend findet man häufig gestellte Fragen rund um Ski Helme und die Antworten darauf.

Warum Helm tragen?

Ein Skihelm stellt einen ausgezeichneten Schutz für Ihre Gesundheit dar und bietet Ihnen darüber hinaus ebenfalls eine hervorragende Wärmeisolierung für Ihren Kopf. Statistisch betrachtet lassen sich 85 % aller Kopfverletzungen, die auf einer Skipiste üblicherweise geschehen, mit einem Skihelm vermeiden. Daher sollten Sie bei jedem Skiurlaub großen Wert auf einen sicheren sowie komfortablen Skihelm legen.

Der Helm mindert nicht nur die Stärke des Aufpralls, sondern verhindert ebenso das Entstehen von Stoß- sowie Schürfverletzungen. Bereits ein langsamer Aufprall mit dem Hinterkopf auf einen zugefrorenen Untergrund kann zu schweren Verletzungen führen. In diesen Fällen ist es immer ratsam, einen Skihelm zu tragen. Nur so können die schwerwiegenden Folgeerscheinungen verhindert werden, die eine Kopfverletzung aufgrund eines Skiunfalls hat. Insbesondere für ungeübte Fahrer und Kinder ist deshalb das Tragen eines Helms unerlässlich.

Wie lang ist ein Skihelm haltbar?

Ein Skihelm ist bei guter Pflege zwischen drei und fünf Jahren haltbar. Dabei ist die tatsächliche Haltbarkeit von mehreren unterschiedlichen Faktoren abhängig. So kann eine intensive UV-Strahlung, wie sie in den Bergen häufiger vorkommt, die Haltbarkeit des Helms drastisch senken. Darüber hinaus vermindert auch direkte Sonneneinstrahlung und Hitze die Haltbarkeit eines Skihelms. Er sollte also stets im Kofferraum transportiert werden und niemals auf die Hutablage des Autos während der Fahrt gelegt werden.

Darüber hinaus sind Skihelme besonders anfällig gegen scharfe Reinigungsmittel. Sie sollten niemals mit Lösungsmitteln gereinigt werden. In der Regel reicht sauberes Wasser aus, um den Helm von jeglichem Schmutz zu befreien. Verdünner oder Benzin greifen den empfindlichen Kunststoff jedoch an und zerstören seine Schutzwirkung nachhaltig.

Wann muss man einen Skihelm austauschen?

Ein Skihelm muss dringend ausgetauscht werden, wenn die empfohlene Haltbarkeit von drei bis fünf Jahren überschritten wurde. Nach dieser Zeit haben Hitze, UV-Strahlung und Sonnenlichteinstrahlung das Material des Helms bereits so stark angegriffen, dass die vollständige Schutzwirkung nicht mehr gewährleistet werden kann. Zusätzlich sollte der Helm dringend ausgetauscht werden, wenn er aufgrund von falscher Reinigung oder Lagerung einer größeren Belastung ausgesetzt war. Selbst, wenn man mit dem bloßen Auge keinerlei Beschädigungen sehen kann, können sich dennoch poröse Stellen im Inneren des Helms gebildet haben, welche die Stabilität beeinträchtigen.

Weiterhin ist es zwingend notwendig, den Helm auszutauschen, wenn er bereits einen Sturz abgefedert hat oder aus mittlerer Höhe versehentlich heruntergefallen ist. Auch durch den Sturz können sich kleinste Risse gebildet haben, die mit dem Auge nicht zu erkennen sind, aber die Stabilität des Helms so stark beeinträchtigen, dass dieser seine Schutzwirkung verliert. Letztlich sollte der Helm unbedingt ausgetauscht werden, wenn er aufgrund von Körperwachstum nicht mehr richtig passt. Dies kann bei Kindern durchaus während der Haltbarkeitszeit passieren. Die richtige Passform ist für die Schutzwirkung des Helms zwingend notwendig.

Was kann man unter einen Skihelm tragen (Mütze, Frisur ...)?

Unter einem Skihelm können lediglich sehr dünne Sturmhauben, Kopftücher und Mützen getragen werden. Das Tragen einer dickeren, gefütterten Mütze ist aufgrund der Passform des Helms nicht mehr möglich. Sobald man eine dicke Mütze oder Haube zusätzlich unter dem Skihelm tragen kann, ist er für die eigene Kopfform zu groß. Das Tragen einer zusätzlichen Kopfbedeckung ist jedoch bei einem qualitativ hochwertigen Skihelm nicht notwendig. Der Skihelm ist selbst ausreichend gefüttert und besitzt eine ausgezeichnete Wärmeisolierung. Dadurch wird Ihnen selbst bei äußerst niedrigen Temperaturen nicht kalt.

Bei der Frisur müssen ebenfalls lediglich kleinere Einschränkungen in Kauf genommen werden. Damit der Skihelm ausreichend Stabilität bietet und seine volle Schutzwirkung entfalten kann, dürfen keinerlei Druckpunkte am Kopf entstehen. Ein Zopf, Pferdeschwanz, Haarreifen oder eine Spange werden bei einem Sturz zu wesentlichen Gefahrenquellen und sollten unter dem Helm nicht getragen werden. Um die vollständige Schutzwirkung zu erhalten, sollte das Haar offen getragen werden. Es kann aber auch nach hinten gekämmt werden, um die Sicht nicht zu behindern.

Was hält ein Skihelm aus bzw. was muss er aushalten?

Skihelme sind einigen strengen Normen unterworfen und müssen verschiedene Gefahrensituationen aushalten, um für den Markt zugelassen zu werden. Deshalb wurden zahlreiche Zulassungskriterien definiert, um den Verbraucher beim Kauf zu schützen. Hierbei wird zwischen der A-Norm und der B-Norm unterschieden. Nahezu alle Helme, die im Skisport getragen werden, sind Vollschalenhelme und fallen daher unter die A-Norm. Diese garantiert einen umfangreichen Schutz und beinhaltet sogar einige rennspezifische Anforderungen.

Genau gesagt muss ein Skihelm eine hochwertige Stoßdämpfung besitzen und Stürze aus einer Höhe von bis zu 3 Metern aushalten. Darüber hinaus sind Skihelme auf Durchdringungsfestigkeit geprüft und können sowohl Spitzen von Skistöckern als auch jegliche anderen spitzen Gegenstände aushalten. Letztlich müssen Skihelme ebenfalls einer ruckartigen Bewegung standhalten und dürfen dabei nicht vom Kopf gelöst werden können.

Wann sitzt ein Skihelm richtig?

Zuerst muss die richtige Helmgröße herausgefunden werden. Hierfür wird der Kopfumfang direkt über den Augen gemessen. Dieser Wert dient als Vergleichspunkt für die jeweiligen Größenangaben in den Größentabellen der unterschiedlichen Hersteller.

Wird der Helm aufgesetzt, so muss er bereits ohne Kinnriemen sicher und komfortabel auf dem Kopf sitzen. Dafür sollten Sie den Helm aufsetzen und unverschlossen kräftig an ihm rütteln sowie den Kopf ruckartig hin und her bewegen. Dabei darf der Helm weder vom Kopf fallen noch verrutschen. Jeder Spielraum ist ein Anzeichen dafür, dass der Helm zu groß gewählt wurde. Die Feinjustierung findet anschließend über das kleine Rädchen am Hinterkopf oder ein Austauschen der inneren Polsterung statt.

Anschließend kann der Helm im verschlossenen Zustand überprüft werden. Hier sollte der Helm ebenfalls keinen Spielraum aufweisen und sich weder verrutschen noch vom Kopf ablösen lassen. Auf der anderen Seite sollte der Helm aber auch nicht zu fest sitzen und drücken. Dadurch werden eine ungesunde Kopfhaltung und ein Verkrampfen der Nackenmuskulatur verursacht, die wiederum das Verletzungsrisiko erhöhen würden. Der Helm sitzt richtig, wenn er sich weder am Kopf bewegen lässt noch unangenehm drückt.

Welche Skihelmmarken gibt es?

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Marken und Hersteller von Skihelmen. Hierbei besitzt jede eine individuelle Farbgestaltung, Form und Qualität. Verbraucher sollten darauf achten, nicht zwangsläufig das günstigste Modell zu erwerben, wenn die Schutzwirkung darunter leidet. Im Allgemeinen unterscheiden sich die unterschiedlichen Marken anhand ihrer Materialien, Verarbeitung und ihrem Design.

Einige der hochwertigsten und derzeit beliebtesten sind Skihelme von Black Crevice. Diese Modelle überzeugen durch ein schlichtes Design für Erwachsene und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Weiterhin erfreuen sich Helme der Marken Alpina und Ultrasport hoher Beliebtheit. Diese Helme sind vor allem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene interessant, da sie mit einzigartigen Designs und Farbgestaltungen für Blickpunkte auf der Piste sorgen. Letztlich sind ebenfalls die Marken Uvex, POC und Anon zu erwähnen, die sich ebenfalls mit qualitativ hochwertigen Modellen einen Namen gemacht haben.